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Probleme des Alkoholkonsums

Während das regelmäßige Bier-, Wein- und Spirituosentrinken seit 25 Jahren kontinuierlich abnimmt, hat sich der Anteil Jugendlicher, die alkoholische Mixgetränke konsumieren, zwischen 2001 und 2004 von 8 auf 16 Prozent verdoppelt.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat in einer neuen Studie etwa 3000 Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren befragt. Die Ergebnisse der im Jahr 2004 (vor Einführung der Sondersteuer auf Alkopops) durchgeführten Erhebung zum Alkoholkonsum Jugendlicher liegen nun vor.

Besorgniserregende Entwicklung
Die Ergebnisse bestätigen eine besorgniserregende Entwicklung im Alkoholkonsum Jugendlicher. Ursache hierfür ist der Verkauf und die intensive Vermarktung der Alkopops. Sie gehören zu den beliebtesten alkoholischen Getränken Jugendlicher. Dies gilt bereits für die Gruppe der 12- bis 15-Jährigen. Entgegen den Verbotsregelungen im Jugendschutzgesetz trinken von den unter 16-Jährigen 25 Prozent mindestens einmal im Monat Alkopops. Bei den 16- bis 19-Jährigen sind es 55 Prozent.
Durch die Einführung von Alkopops trinken Jugendliche häufiger und mehr Alkohol. In Zahlen bedeutet dies, dass 12- bis 25-Jährige im Durchschnitt pro Woche 68,8 Gramm reinen Alkohol zu sich nehmen, bei der letzten Befragung im Jahr 2001 lag dieser Anteil noch bei 53,9 Gramm.

Binge drinking
Riskant im Sinne von Rauschtrinken verhält sich mehr als ein Drittel der Jugendlichen. 34 Prozent (43 Prozent Männer, 25 Prozent Frauen) haben in den letzten 30 Tagen mindestens einmal fünf oder mehr Alkoholgetränke hintereinander getrunken. 5 Prozent von ihnen praktizieren dieses so genannte „binge drinking" sogar sechsmal oder noch häufiger im Monat. Knapp 40 Prozent hatten in den letzten 12 Monaten ein- oder mehrmals einen Alkoholrausch.
Das Durchschnittsalter für den ersten Alkoholrausch liegt bei 15,5 Jahren. Am häufigsten trinken die 16- bis 19-Jährigen regelmäßig Alkohol. Sie haben auch die meisten "binge-drinking-Episoden" und sind am häufigsten betrunken. Mit steigendem Alter wird dann wieder weniger getrunken und auch ein Alkoholrausch wird wieder unwahrscheinlicher.
Je intensiver Jugendliche sich mit Freunden treffen und auf Partys gehen, desto häufiger und riskanter wird Alkohol getrunken. Von denjenigen, die mindestens einmal in der Woche ausgehen, haben 48 Prozent im letzten Monat "binge-drinking" praktiziert, bei denjenigen, die selten oder nie ausgehen, liegt dieser Anteil bei 7 Prozent.

Wissen allein reicht nicht aus…
Sowohl "binge-drinking" als auch ein Alkoholrausch werden von rund der Hälfte der Befragten als große gesundheitliche Gefahr eingeschätzt. Das Wissen allein reicht aber nicht aus, um sich verantwortungsbewusst zu verhalten. Erst wenn zum Wissen ein positives Gesundheitsbewusstsein hinzukommt, erfolgt das Rauschtrinken seltener.

1 commento:

alicina_house ha detto...

abbiamo fatto lo stesso intervento! ciaoooo